Preising hat bereits seit 1999 neben dem klassischen Elektriker-Gesichtsschutzschirm, der in Verbindung mit Elektriker-Schutzhelmen verwendet wird, das innovative Konzept des „ Elektriker-Gesichtsschutzschirms mit Haube“ entwickelt.

Das Ursprungsprodukt 5500EKO/05 entstand aus dem Unfallhergang eines Sperrkassierers, der schwere Verbrennungen erlitt. Auf Befragen der Kollegen teilten diese mit, dass die Mitnahme des auffälligen klassischen Gesichtsschutzschirms mit der Tätigkeit des Sperrkassierers nicht vereinbar sei. Dieses neue Produkt hingegen lässt sich eng zusammenlegen und unauffällig transportieren. In der Anwendung hingegen ist der Schutzgrad deutlich höher als bei den herkömmlichen Systemen.

Die hohe Akzeptanz dieses neuartigen Produktes ließ schnell die Forderung nach einem Modell mit erweitertem Gesichtsfeld aufkommen, um einen Einsatz bei allen elektrotechnischen Arbeiten zu ermöglichen. Preising stellte daraufhin nach ausführlicher Studie und Erprobung den zweiten Elektriker-Gesichtsschutzschirm mit Haube vor.

Das Modell 5500EKO/6 war als optimales Modell aus vielen Testreihen mit Praktikern hervorgegangen.

Heute sind diese beiden innovativen Preising-Produkte aus dem PSA-Angebot zum Schutz vor den Einwirkungen und Auswirkungen von Störlichtbögen nicht mehr wegzudenken. Klassisch wurden diese Produkte bereits in den 90er Jahren der damals außergewöhnlichen Lichtbogenprüfung der RWE Eurotest (PIP 0001) unterzogen. Hier wurde der Lichtbogenwiderstand der Produkte erfolgreich festgestellt. Zu dieser Zeit wurden die Anforderungen der EU-Richtlinie 686/89 EWG durch die Prüfung der Persönlichen Schutzausrüstung Kategorie 3 auf Basis der EN 166-170 als technisch ausreichend betrachtet.

 

Erst 2008 wurde von der BG ETEM mit Herausgabe des Prüfgrundsatzes GS-ET 29 die Prüfung von Elektriker-Gesichtsschutzschirmen im Störlichtbogen national zwingend erforderlich. Erstmals sollte nicht mehr stellvertretend eine Brennbarkeitsprüfung den Nachweis des Lichtbogenschutzes erbringen, statt dessen soll nun ein realer Störlichtbogen, erzeugt im Boxtestverfahren unter Verwendung der kalorimetrischen Messung und Auswertung anhand der Stoll-Chianta-Kriterien, den Lichtbogenschutz nachweisen.

Dabei wurde schnell klar, dass die bis dahin verwendeten transparenten Schutzscheiben zwar einen hohen Lichtbogenwiderstand aufweisen können (siehe Preising-Produkt 5500E), jedoch bei der kalorimetrischen Messung lediglich die Klasse 1 erreichten. Dies entspricht einer mittleren Einwirkenergie von Eio  135kJ/m² und einer Lichtbogenenergie von Warc 158 kJ.  Diese Werte sind in dem Prüfgrundsatz GS-ET 29 entnommen.

In der Folge wurden höhere Schutzziele untersucht. Getönte Schutzschilde, Verlust der Beschlagfreiheit sowie schwere unhandliche Konzepte ließen jedoch schnell Zweifel an der Praxistauglichkeit aufkommen.

Preising arbeitet seit vielen Jahren an der praxistauglichen Weiterentwicklung der Schutzsysteme und kann nun eine erste Produktreihe vorstellen, die einerseits den Anforderungen des Prüfgrundsatzes GS-ET 29 entsprechen, andererseits praxistauglich sind.

Heute sind Sichtscheiben für den seit mehr als 13 Jahren eingesetzten Elektriker-Gesichtsschutzschirm mit Haube Nr. 5500EKO/6 lieferbar, die die Lichtbogenschutzanforderungen nach GS-ET 29 Klasse 2 (7kA 0,5s  350 mm Abstand zur Störlichtbogenquelle)  nicht nur  erfüllen, sondern statt dessen einen erhöhten Lichtbogenschutz mit entweder Klasse 2+ mit 8kA  0,5s  oder Klasse 2++ mit 10kA 0,5s  bieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Schutzscheiben sind nicht nur in Verbindung mit neuen Hauben verfügbar, sondern auch als Upgrade 5520EKO_UG und 5530EKO_UG erhältlich. Das wirklich Gute an den

Preising-Hauben ist, dass die textilen Bestandteile der Ursprungshaube bereits die hohen Anforderungen des erst seit 2008 definierten Prüfverfahrens GS-ET 29 zum Nachweis des Lichtbogenschutzes Klasse 2 mehr als erfüllen. Das Versprechen, dass das Produkt mit wesentlich höheren Anschaffungskosten ein langlebiges sein wird, kann Preising heute einlösen. Ist der textile Bestandteil mechanisch unversehrt, kann durch Einbau einer Sichtscheibe mit 5520EKO den vorstehenden Schutzeigenschaften ein seit vielen Jahren eingesetztes Produkt auf den derzeit höchsten verfügbaren Schutzstandard gebracht werden. Klassische Systeme mit Helm und Gesichtsschutz können derzeit keine vergleichbaren Ergebnisse aufzeigen.

Nachstehend eine Übersicht des Preising-Gesamtangebotes für den Schutz des Kopfes vor den Ein- und Auswirkungen von Störlichtbögen. Übrigens: Preising bietet auch Helm- und Hauben - Leuchten an, die selbstverständlich zuvor im Störlichtbogen auf einen ausreichenden Störlichtbogenwiderstand geprüft wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

** Diese Produkte sind in Vorbereitung

#  Diese Produkte haben eine Sichtscheibe, die die Anforderungen für das Arbeiten unter Spannung bis 1000V AC und 1500V DC erfüllen. Diese Produkte dürfen für alle Arbeiten unter Spannung bis 1000V AC und 1500V DC eingesetzt werden, wo das Berühren von aktiven Teilen mit dem Kopf ausgeschlossen ist.

VDiese Produkte erfüllen die Anforderungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Optional sind im Lichtbogen geprüfte Helmleuchten 5500EL-EX, 5500EL-TA und 5500EL-TP lieferbar. Bei dem Gesichtsschutzschirm 5500E wird die Halterung für die Leuchten von Preising im Werk montiert.

Auf Hauben werden die Leuchten mittels mitgelieferten Gummibands befestigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 © 2018 Preising GmbH & Co. KG · TEL. (0 22 69) 2 88 · FAX (0 22 69) 78 38 · D-51688 OHL/WIPPERFÜRTH
IMPRESSUMDATENSCHUTZAGBSITEMAP 
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.